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Schritt 1: Assistent zum Aufbereiten der Vorgaben

Der Assistent ermöglicht Ihnen die folgenden Umstellungen:

  • Einspielen der neuen Steuerschlüssel
  • Einspielen der neuen Konten
  • Erstellen der Umsatzsteuerkategorien
  • Aktualisieren der Buchführungshelfer inklusive Gültigkeit
  • Prüfen der Layouts

A) Übernahme der Vorgaben mittels des Umstellungs-Assistenten

Sie sollten im Vorfeld Version 6337 eingespielt haben, um den Assistenten zur Umsatzsteuerumstellung zu nutzen. 

Dieser Assistent hilft Ihnen zunächst die neuen Vorgaben wie die Umsatzsteuerschlüssel, die Umsatzsteuerkategorien sowie die FiBu-Buchkonten einzutragen und anhand eines Protokolls die daraus resultierenden, entsprechenden Vorarbeiten durchzuführen.


Beachten Sie: Vor dem Ausführen des Assistenten sollte unbedingt eine Datensicherung (Verzeichnissicherung) durchgeführt werden!Ebenso empfiehlt es sich, bei Mandanten mit einem Datenbestand von älter als 10 Jahren vorab den Bereinigungsassistenten auszuführen. Dies mindert den zu konvertierenden Datenbestand und erhöht dadurch die Performance.


Aufruf des Umstellungs-Assistenten

Der Assistent kann im Menü über DATEI – INFORMATIONEN – EINSTELLUNGEN – DB Manager aufgerufen werden. Wechseln Sie zunächst in diesen Bereich.

Es öffnet sich das Fenster „DB Manager“. Geben Sie als Suchbezeichnung: MANDANTEN ein – es wird der passende Datenbank-Eintrag gefunden und markiert.

Wählen Sie anschließend die Schaltfläche: BEARBEITEN – ASSISTENT ZUR STEUERUMSTELLUNG (D-2020).

Prüfen Sie bitte den Assistenten auf die korrekte Angabe der Jahreszahl. Sollte hier eine ältere Jahresangabe erscheinen, notieren Sie sich zunächst welche Version von buhl Unternehmer bei Ihnen installiert ist und welche benötigt wird.Gegebenenfalls haben Sie noch nicht das Update eingespielt. 

Bestätigen Sie zunächst die einführenden Worte des Assistenten. 

Wählen Sie im Anschluss die gewünschte Funktion zur Umstellung:

  • Erster Schritt: Neue Vorgaben einfügen (Umsatzsteuerschlüssel, Kategorien und Konten) und bezugnehmende Verweise prüfen
  • Zweiter Schritt (steht zeitnah nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Verfügung, aktuell ist diese Option noch deaktiviert): Mit diesem werden Sie zur Umstellung die Umsatzsteuer in den Stammdaten und Parametern auf neue Vorgaben umstellen können (diese Option wird nach dem ersten Schritt durchgeführt und sollte erst als finaler Schritt zur Mehrwertsteueranpassung am 01.07.2020 erfolgen).
  • Testlauf (keine Daten werden festgeschrieben): Ist dieses Kennzeichen aktiviert, wird die gewählte Funktion nicht ausgeführt, sondern nur getestet. Auch hier erhalten Sie im Anschluss ein Protokoll.

Funktion „Neue Vorgaben einfügen“ ausführen

Wählen Sie diesen Eintrag für die Hinterlegung der neuen Vorgaben aus. Sofern Sie das Kennzeichen „Testlauf“ aktivieren, erfolgt nur eine Prüfung, ohne dass Daten tatsächlich eingepflegt werden. 

Der Assistent arbeitet nun die betroffenen Bereiche ab. Der Fortschritt wird Ihnen anhand eines Balkens angezeigt.

Im Anschluss an die Funktion: „Neue Vorgaben einfügen“, erhalten Sie ein Protokoll mit den zusammengefassten Informationen.

Im Protokoll sind die vorgenommenen Änderungen vermerkt. Sie erhalten zudem Informationen über vorhandene Problemlagen, die manuell gelöst werden müssen (gelbes Warndreieck).

Auch im Testlauf bekommen Sie ein Protokoll. Nutzen Sie den Testlauf, um sich vorab ein Bild über die Umstellung zu machen.

b) Vorgaben und Drucklayouts prüfen

Nachdem die neuen Umsatzsteuervorgaben durch den Assistenten hinterlegt wurden, empfiehlt es sich nun diese aufgrund Ihrer betrieblichen Anforderungen zu überprüfen.

Alle durchgeführten Änderungen und Ergänzungen (wie Steuerschlüssel, FiBu-Buchkonten, etc.) werden in einem Protokoll mitgeführt.

Nutzen Sie dieses Protokoll, um damit alle relevanten Bereiche zu überprüfen.

Vorgaben prüfen

Unter DATEI – INFORMATIONEN – AKTUELLE FIRMA / MANDANT – PROTOKOLLÜBERSICHT können Sie jederzeit den Protokolleintrag einsehen.

Öffnen Sie den Eintrag: „Umsatzsteuerumstellung: Vorgaben einfügen“ zum Einsehen.

In diesem Eintrag finden Sie auch die Verknüpfung direkt zu den Parametern.

Beziehen Sie ggf. bei der Überprüfung der Einstellungen Ihren Steuerberater oder Ihr Buchhaltungsbüro mit ein.

Layouts prüfen

Im Protokolldatensatz werden Ihnen auch Ihre Druck-Layouts ausgewiesen, welche noch die 19% Mehrwertsteuer enthalten. Die entsprechenden korrekten Variablen werden Ihnen selbstverständlich im Protokoll vorgeschlagen.

Für die Anpassung eines Positionslayouts, als auch für den kompletten Vorgangsdruck (Rechnung, Gutschrift, etc.), steht Ihnen auch eine Funktion zur automatisierten Layoutduplizierung (Erstellung einer Layoutkopie mit den 16% Variablen) zur Verfügung.

c) Mögliche Artikelpreissenkung aussprechen

Im Rahmen der Umsatzsteuerumstellung ist es gegebenenfalls erforderlich, Preissenkungen durchzuführen. Sie können dazu bereits schon heute Ihre Artikel bewerten, indem Sie z. B. eine Liste mit Preisen für den Zeitraum der Steuerumstellung drucken.

Dabei werden die Netto- / Brutto-Preise des Artikels so gestellt, als wären diese bereits auf die neuen Steuerschlüssel umgestellt.

Für den Druck der „Artikel – Liste“ und „Abweichende Artikeldaten – Liste“ steht dafür in den Druckeigenschaften unter „Optionen“ das Eingabefeld „Stichtag“ zur Verfügung. Über den Stichtag können Sie das Datum der Steuergrundlage definieren 

(Vorraussetzung ist, dass die neuen Steuersätze für den Zeitraum ab Juli 2020 bereits eingefügt wurden).

Schreiben Sie uns Ihre Anregungen.


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