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ZUZA: Befreiung von Zuzahlung in Hinblick auf den Erhalt von Rehabilitationsmaßnahmen


Info:

Die Funktionen rund um „ZUZA: Befreiung von Zuzahlung in Hinblick auf den Erhalt von Rehabilitationsmaßnahmen“ stehen ab Version Build 6584 und höher zur Verfügung. Informationen zur jeweils aktuell verfügbaren Version erhalten Sie in unserem Download-Bereich des buhl Unternehmer Service-Portals. Informationen zu den einzelnen Programmänderungen werden Ihnen in der Hilfe bereitgestellt: Programmänderungen.

Inhalt

  1. Assistent: Nachrichten der Annahmestellen abrufen
  2. Assistent: Externe Meldungen verarbeiten
  3. Nachrichtenausgang kontrollieren – Eingang und Ausgang der Daten in Annahmestellen der Rentenversicherung
  4. Aufruf des RV-BEA-Assistent: ZU VERSENDENDE DATEN
  5. Bei Vorliegen von Hinderungsgründen

ZUZA steht für „Befreiung von Zuzahlung in Hinblick auf den Erhalt von Rehabilitationsmaßnahmen“. Ein Arbeitnehmer, welcher eine gewisse Einkommensgrenze unterschreitet, wird von der Zuzahlung in Bezug auf Rehabilitationsleistungen ganz oder teilweise befreit. Die Zuzahlungsbefreiung wird durch die Rentenversicherung geprüft, indem bereits abgerechnete Entgeltwerte elektronisch angefordert und vom Arbeitgeber ebenfalls elektronisch mittels der Software zurückgemeldet werden.

Der Versand der Bescheinigungsanfragen erfolgt durch den bewährten RV-BEA-Assistenten von buhl Unternehmer. Die Antwort mit den Entgeltbescheinigungen der Beschäftigten wird von der Software elektronisch an die Rentenversicherung übermittelt. RV-BEA „ZUZA“ ist für alle Arbeitgeber verpflichtend. 

Ablauf in der Software

1. Assistent: Nachrichten der Annahmestellen abrufen

Der Abruf der Nachrichten zu den SV-Meldungen und Beitragsnachweisen erfolgt über die Schaltfläche: ÜBERTRAGEN (neben der Schaltfläche „Beitragsabrechnung drucken“). 

Anschließend erfolgt die Kennworteingabe. Bei der Auswahl der zu versendenden Daten, steht der Eintrag:“Nachrichten der Annahmestellen abrufen“ zur Verfügung. 

2. Assistent: Externe Meldungen verarbeiten

Zum Verarbeiten der Meldungen rufen Sie unter: PERSONAL – STAMMDATEN – Register: MITARBEITER über die Schaltfläche: WEITERE oder alternativ über die Schnellwahl den Assistenten „Externe Meldungen verarbeiten“ auf.

Sofern Daten zum Verarbeiten im Bereich „ZUZA“ vorliegen, wird diese Option beim Aufruf des Assistenten angeboten.

Sie erhalten im Assistenten eine kurze Informationen zu der Menge der zu verarbeitenden Datensätze und bestätigen das Fenster mit der Schaltfläche: FERTIGSTELLEN.

Abschließend erhalten Sie im Assistenten Informationen zu den verarbeitenden Datensätzen.

Zu Datensätzen, die nicht verarbeitet werden können, erhalten Sie Informationen, die Ihnen bei der Fehlersuche helfen. Beispielsweise eine Rückmeldung zu einem Mitarbeiter, der nicht in Ihrem Stammdaten erfasst ist.

Was beim Vorliegen von Hinderungsgründen zu beachten ist, erfahren Sie am Ende dieses Artikels.


Info:

Über den den Datenaustausch werden benötigte Informationen unter anderem Daten zu folgenden Bereichen angefordert:

  • Beschäftigungsbeginn
  • Anzahl Sozialversicherungstage
  • Laufendes Entgelt
  • etc.

Insgesamt können über diese Anfrage mehr als 50 verschiedene Datensätze angefordert werden.


Darstellung eingehender Meldungen: RV-BEA (ZUZA / GML 57)

Öffnen Sie unter: PERSONAL – STAMMDATEN – Register: MITARBEITER einen Datensatz zum ÄNDERN und wechseln Sie in diesem Mitarbeiter-Datensatz auf das Register: LOHN-ABRECHNUNGSDATEN – linke Navigation: EXTERNE GRUNDLAGEN – RV-BEA.

Darstellung ausgehender ZUZA-Meldungen

Diese werden im Bereich der externen Grundlagen über eine eigene Tabellenansicht dargestellt. Auf dem Register: LOHN-ABRECHNUNGSDATEN befindet sich die Tabellenansicht in der linken Navigation unter: ZU MELDENDE DATEN – RV-BEA Ausgang.

Ausgehende Meldungen werden an dieser Stelle eingetragen. Es werden die Felder in der Tabelle als gefüllt dargestellt, die tatsächlich angefordert wurden.

3. Nachrichtenausgang kontrollieren – Eingang und Ausgang der Daten in Annahmestellen der Rentenversicherung

In den Parametern werden unter den EINZUGSSTELLEN – ANNAHMESTELLEN in der DSRV (Datenannahmestelle der Deutschen Rentenversicherung) die Daten des RV-BEA-Eingang und -Ausgang gespeichert. Dieser Bereich deckt auch den Teilbereich „ZUZA“ ab.

Über die Schaltfläche: INHALT EINSEHEN lassen sich Details zu den Tabelleneinträgen abrufen.

4. Aufruf des RV-BEA-Assistent: ZU VERSENDENDE DATEN

Das Verfahren FORMS „ZUZA“ wird über den RV-BEA-Assistenten ausgeführt. Wechseln Sie in den Bereich: PERSONAL – STAMMDATEN – Register: MITARBEITER – Schaltfläche: SCHNITTSTELLEN und wählen Sie den Eintrag: RV-BEA-ASSISTENT.

Wählen Sie als „Art der Daten“ den Eintrag: FORMS.

Die Software überprüft vor der Lohn-Datenübertragung die Aktualität der Software. Bestätigen Sie dies über die Schaltfläche: „Aktualitätsprüfung starten“.

Im Teilverfahren FORMS stehen als „Art der Daten“ folgende Einträge zur Verfügung:

  • ZUZA
  • Hinderungsgrund (Hinweise zu Hinderungsgründen am Ende dieses Hilfe-Artikels)

Wählen Sie die zu übertragenden Betriebsnummern aus. Sie erhalten eine Liste der verfügbaren Betriebsnummern, die mittels Kennzeichen an- / abgewählt werden. 

Sie erhalten eine Zusammenfassung, der im Assistenten ausgeführten Änderungen. Wählen Sie: FERTIGSTELLEN, um den Datenversand durchzuführen. 

Beachten Sie:

Sie sind verpflichtet, die Entgeltbescheinigung umgehend nach der Anforderung an die Deutsche Rentenversicherung zu übermitteln. Sie dürfen die Daten nicht zurückhalten!

Bei Vorliegen von Hinderungsgründen

Beim Verarbeiten der Externen Meldungen überprüft die Software, ob eine ZUZA („Befreiung von Zuzahlung in Hinblick auf den Erhalt von Rehabilitationsmaßnahmen“) erstellt werden kann. Ist dies nicht der Fall, so wird die Anfrage der Deutschen Rentenversicherung mit einem Hinderungsgrund quittiert. Dazu müssen Sie den RV-BEA-Assistenten aufrufen und mit der Auswahl „Hinderungsgrund“ die bereitgestellten Hinderungsgründe an die Deutsche Rentenversicherung versenden.


Info:

Auf die Hinderungsgründe haben Sie keinen manuellen Einfluss, diese werden systemseitig ermittelt.

Folgende Hinderungsgründe sind beispielsweise möglich:

  • Der Name / die Versicherungsnummer der abgefragten Person ist unbekannt (Hinderungsgrund 11)
  • Mitarbeiter/in erhält für den zu bescheinigenden Zeitraum aufgrund von unbezahlten Urlaub, langfristiger Krankheit, etc. kein Arbeitsentgelt (Hinderungsgrund 15)
  • Der Anforderungsdatensatz enthält einen formalen Fehler, z. B. wenn im Feld „Namen“, die Adresse eingefügt wurde (Hinderungsgrund 17)
  • Der zu bescheinigende Zeitraum ist elektronisch nicht zu übermitten, da z. B. ein Systemwechsel, Fusion, Wechsel eines Dienstleisters, Wechsel eines Steuerberaters, etc. erfolgt ist (Hinderungsgrund 18)
  • Ein Versicherter / eine Versicherte hat der elektronischen Meldung im Vorfeld widersprochen, wodurch der elektronische Abruf nicht stattfinden kann (Hinderungsgrund 98)
  • Kein Hinderungsgrund liegt vor (Hinderungsgrund 00)

Schreiben Sie uns Ihre Anregungen.